Kandidaten

Manfred Plavenieks, 60 Jahre, Polizeihauptkomissar

"Ich werde mich auch im neuen Rat für die nachhaltige Sicherung der allgemeinen Lebensgrundlagen der hier ansässigen, arbeitenden oder Erholung suchenden Menschen unserer Heimatinsel im Einklang mit der so schützenswerten Natur und Umwelt einsetzen.
Zusammen mit der unverwechselbaren Kultur der Region gilt es, dieses enorme Gesamtpotential in allen Bereich ohne Fesselung durch beschränkende Parteiinteressen - sondern Bündelung der dazu bereiten Kräfte - intensiv zu fördern und zu stabilisieren."

 

Hayo F. Moroni, 60 Jahre, Rechtsanwalt

Als erneut in den Stadtrat von Norderney gewähltes Ratsmitglied oder auch als neu gewählter Bürgermeister wird weiterhin, wie bislang in den letzten 40 Jahren meiner aktiven kommunalpolitischen Arbeit, mein Hauptziel sein, den immer weiter fortschreitenden Ausverkauf unserer Insel an gierige Immobilienspekulanten und Betongoldanleger in Ferienwohnanlagen zu stoppen. Er ist das für alle Lebensbereiche unserer Insel größte und entscheidende Haupt- und Schlüsselproblem. Dadurch wird nämlich unsere Heimatinsel in ihren gewachsenen städtebaulichen, sozialen und kulturellen Grundstrukturen, ihrer Authentizität und Identität als das älteste Seebad der Nordsee zerstört. Boden, Wohnraum, Mieten, werden immer teurer. Norderneyer, insbesondere junge Leute und Familien müssen ihre Insel verlassen, da sie sich Norderney nicht mehr leisten können, usw., usw. Eine Insel Norderney ohne Insulaner ist heute schon kein Szenarium mehr, sondern bereits eine sich abzeichnende, konkrete Wirklichkeit. Damit muß endlich Schluß sein. Nördernee mut in Nöderneer Hann blieven ! Wir haben heute die große Verantwortung und die Pflicht, für unsere Kinder und Kindeskinder weiterhin auf unserer Heimatinsel Lebens- und Zukunftsperspektiven vorzuhalten, zu eröffnen und zu schaffen. Dafür werde ich sorgen!

 

Bernhard Onnen, 59 Jahre, Einzelhandelskaufmann

„Ich kandidiere erneut für den Stadtrat, weil ich meine erfolgreiche Insel-Politik, wie ich sie in der letzten Legislaturperiode mitgestalten durfte, fortsetzen und ergänzen möchte.
Einiges konnte ich mit auf den Weg bringen: Spielpark Kap Hoorn, Kurplatz, Conversationshaus, Straße Hafen-Oase, Oderstraße-Schirrhof, Öffnung der Verkehrszonen, Verbleib der WBN am Standort, Mühleneck usw.
Unsere schöne Insel darf nicht zum Spekulationsobjekt werden. Ich bin für eine ehrliche Politik von Norderneyern für Norderneyer. Für das Wohl der Inselbürger und unserer Gäste bin ich bereit, mit allen Ratsparteien zusammenzuarbeiten.
Die Sicherung unseres Inselkrankenhauses, unseres Senioren- und Pflegeheimes sind für mich Aufgaben, denen ich mich stellen werde. Gerade die älteren Mitbürger haben sehr zu unserem heutigen Wohlstand beigetragen.
Eine vordringliche Aufgabe wird es auch sein, den Wohnungsbestand unserer Wohnunggesellschaft bei bezahlbaren Mieten zu erhalten und weiter zu entwickeln.
Für den Natur- und Inselschutz habe ich mich immer eingesetzt nach dem Motto 'Kein Käseglocken-Naturschutz, frei von Ideologien. Deshalb engagiere ich mich seit über 40 Jahren in sinnvollen Naturschutzprojekten.“

 

Christian Budde, 43 Jahre, Kraftfahrer

Ich bewerbe mich wieder für einen Sitz im Rat der Stadt Norderney, da ich der Meinung bin, dass vieles angefangen aber nicht abgeschlossen ist.
Im Bereich der Bau-, Boden- und Wohnpolitik bin ich mit den anderen Kandidaten der FWN einer Meinung.
Mit der Spielstätte „Kap-Hoorn“ wurde für unsere Kinder, aber auch für unsere Gäste ein tolles Angebot geschaffen. Dennoch muss unbedingt in den Jugendangeboten noch nachgelegt werden. Die in unserem Jugendforum vorgebrachten Vorschläge müssen politisch diskutiert und umgesetzt werden. Mich persönlich freut besonders, dass die Kinder und Jugendlichen des „Fürtorn“ so gut auf Norderney an- und aufgenommen wurden.
Auch wird es Zeit, dass auch die kleineren Vereine unserer Insel Unterstützung erhalten. Eine Mehrzweckhalle für Ausstellungen der kleintierhaltenden Vereine, die aber auch für Jugendveranstaltungen oder Flohmärkte etc. genutzt werden kann, wäre ein anzustrebendes Ziel.
Im Bereich des Verkehrs gilt es unsere hier steuerzahlenden Unternehmen unterstützend zur Seite zu stehen. Es darf nicht sein, dass ihnen „Daumenschrauben“ in den Ausnahmegenehmigungen aufgesetzt werden, die aber in der Bauhauptsaison für festländische Unternehmen nicht zum Tragen kommen.

 

Tobias Germer, 21 Jahre, Industriekaufmann

Ich möchte mich für ein kind- und jugendgerechtes Norderney einsetzen. Mit dem Kinderspielplatz Kap Hoorn wurde bereits eine neue tolle Freizeitmöglichkeit geschaffen. Diesen Weg gilt es auch für Jugendliche und Heranwachsende fortzusetzen, denen entsprechende Gestaltungsräume zur Verfügung gestellt werden müssen.
Als Sprachrohr der Jugend im Rat der Stadt möchte ich mich für deren Belange stark machen, denn im jetzigen Rat ist die Jugend noch nicht ausreichend durch Ratsherren oder -frauen vertreten. Norderney kann nur in Norderneyer Händen bleiben, wenn wir die Jugend langfristig auf unserer Insel halten können. Deswegen bitte ich gerade die jungen Menschen unserer Insel: Geht zur Wahl und gebt eure Stimme mir und den Freien Wählern!

 

Heidi Daniel, 61 Jahre, Hotelkauffrau

„Warum für mich eine Ratsmitgliedschaft wichtig ist“

80% der Inselbevölkerung leben wie ich als langjährige Geschäftsführerin des Hotels „Aquamarin“ von der „Weißen Industrie“. Tourismus und Gesundheitswirtschaft sind unsere Lebensgrundlage. Was wir unseren Gästen bieten, was sie vermissen, was geändert werden muss, das sind die Themen, die mich tagtäglich im engen Kontakt zum Gast beschäftigen.
Neben den Strand- und Gesundheitsurlaubern gesellt sich seit ein paar Jahren eine neue Gruppe Urlauber hinzu: die Kulturtouristen! Ihr Reisemotiv ist die Authentizität einer Region. Die Sehnsucht nach dem Original wird immer größer! Alles, was echt ist, interessiert diese, sie setzen sich mit den gewachsenen Traditionen ihres Urlaubszieles auseinander. Die kulturelle Ausstattung einer Region wird damit zum wichtigen Kapital. Wir haben auf Norderney einige schlummernde Schätze im Verborgenen liegen, die ans Tageslicht wollen. Die Insel ist ein wahres Eldorado für diese Kulturtouristen, die unabhängig von den Jahreszeiten auf der Suche nach Kunst und Kultur sind. Meine Ideen dazu sind vielseitig und zahlreich, Norderney in kultureller Hinsicht attraktiver zu gestalten.

 

Gerd van Bömmel, 42 Jahre, Selbstständig

Ich möchte mehr Mitspracherecht für alle Norderneyer in der Politik. Die Belange der Norderneyer Jugendlichen, sowie der älteren Bewohner sollen unterstützt werden. Durch regelmäßige Befragungen und Versammlungen sollen sie bei wichtigen Entscheidungen beteiligt sein. Es muss mehr bezahlbarer Wohnraum für die Norderneyer geschaffen werden, deshalb keine Förderung von Zweitwohnungen. Das Haus der Insel soll erhalten bleiben!

 

Norwin Moroni, 18 Jahre, Schüler

Als junger Norderneyer möchte ich mich vor allem für die Anliegen und Interessen aller Jugendlichen auf unserer Insel im Stadtrat einsetzen. Dieses betrifft vor allem den Freizeitbereich. In den letzten Jahren war das politische Mitspracherecht der Jugendlichen auf der Insel sehr gering und so wurden nur sehr wenig Jugendprojekte für Einheimische auf den Weg gebracht. Ich will im Stadtrat darauf hinwirken, dass sich dieses ändert. Dazu haben wir Junge Freie Wähler auch bereits im Juni ein Jugendforum mit viel Erfolg gegründet. Viele Wünsche von jungen Norderneyern Schülern und Auszubildenden für eine jugendfreundlichere Insel konnten wir dabei sammeln, wie z. B. die Einrichtung einer Jugenddiscothek. Diese gilt es in der nächsten Legislaturperiode auf die Beine zu stellen.

 

Kay Holtzmann, 56 Jahre, Diplom- Geologe

Lieber Wähler, anbei ein paar Worte zu meiner Kandidatur:

In den letzten Jahren habe ich zu Umweltthemen auf der Insel Stellung bezogen und den Stadtrat in diesem Zusammenhang häufig in Form von Leserbriefen kritisiert. Ich konnte nachweisen, dass die Entscheidungen des Stadtrats dabei von Inkompetenz und Kungeleien dominiert waren.

Zur Erinnerung:
Es wurden über € 1 Mio. an Steuergeldern an der Lüttje Legde versenkt. Das zugrunde liegende Gutachten wurde von einem Auricher Ingenieurbüro erstellt und ohne Ausschreibung vergeben. Das "Gutachten" war das Papier nicht Wert, auf dem es geschrieben wurde und man hätte das Honorar zurück fordern müssen.

Dasselbe Ingenieurbüro!! hat dann den Kleingärten am ehem. Gaswerk kontaminiertes Grundwasser andichten wollen. Bei aller Bescheidenheit ist es durch meinen Leserbrief gelungen eine Nachuntersuchung zu initiieren, nach der dann Entwarnung gegeben werden konnte.

Die Stadt wollte auf dem Gelände des ehem. Freibades eine giftige Altlast im Boden entdeckt haben. Ich versuchte seinerzeit, die Diskussion zu versachlichen. Heute steht der Klettergarten auf der "giftigen" Altlast.

Ich werde versuchen, mein know-how im Umweltbereich in die Ratsarbeit einzubringen und zwar kompetent und für jeden nachvollziehbar.

Mein beruflicher background kann auch auf meiner Homepage www.kay-holtzmann.de eingesehen werden. Dort habe ich auch unter "Norderney" meine Leserbriefe abgelegt, und zwar in der Version bevor sie von der hiesigen Presse zensiert wurden.

 

Erich Ruth, 55 Jahre, selbstständiger Kaufmann

Ich möchte, dass Norderney das bleibt, was ich schon immer haben möchte.
Eine saubere Insel, ohne noch mehr Kommerz als jetzt schon ist:
Keine Angst haben, dass die Mieten noch teurer werden.
Dass unser Haus der Insel bleibt.
Dass unser Krankenhaus erhalten bleibt.
Dass für unser (?) Altenheim und die darin wohnenden Senioren wieder mehr getan wird.
Endlich eine klare Lösung für den Golfplatz.
Mehr Tranzparenz und Mitsprache bei politischen Entscheidungen.
Keine noch wildere Bebauung unser Innenstadt.

 

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